Ernährung in Deutschland, was grad so angesagt ist, was sich verändert hat

Wie man sich in Deutschland ernährt, was grad angesagt ist, was sich verändert…

Die wichtigsten Trends für Einkaufs- und Essgewohnheiten zeigt der Ernährungsreport 2017

Fertiggerichte sind voll im Trend – dafür muss man ja auch weniger bis gar nicht am eigenen Herd stehen. Die Deutschen finden das zunehmend angenehm und kaufen entsprechend ein, vor allem die unter 30jährigen. So das Ergebnis des Ernährungsreports 2017 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Befragt wurden dafür durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1000 Bundesbürger ab 14 Jahren. Es ging um die grundlegenden Ess- und Einkaufsgewohnheiten. 55 Prozent der Deutschen möchten demnach, dass es schnell geht mit der Zubereitung ihres Essens. Je jünger, desto weniger haben darauf Lust. Es wird also insgesamt weniger gekocht. Am wenigsten haben Frauen dazu die nötige Muße.

Will man denn dann überhaupt noch viel über Lebensmittel wissen? Irgendwie schon…

Was zählt, ist beim Kauf von Lebensmitteln trotzdem der Geschmack (97 Prozent), regionale Herkunft (73 Prozent) und doch auch Preis (57 Prozent). Wird für neue Produkte geworben, möchten gerade mal 31 Prozent diese auch kaufen. Wichtig ist aber schon, dass auf das Wohl der Tiere geachtet wird. 47 Prozent achten auf die Tierwohllabel als Kennzeichen einer tiergerechten Haltung, 88 Prozent würden sogar mehr zahlen, wenn es die Tiere dafür besser haben würden. Und klar: Das Internet ist für etwas mehr als die Hälfte eine gute Informationsquelle, denn es wird gerne recherchiert – von Jung und Alt.

Von wegen Bioladen ….

Also im Bioladen kaufen interessanterweise vor allem Jugendliche und die über 60jährigen. In den Jahren dazwischen geht man vorwiegend in die großen Lebensmittelmärkte oder den Supermarkt (62 Prozent). Und was die Trend-Lebensmittel betrifft – nur gluten- und laktosefreie Lebensmittel wollen die meisten wirklich dauerhaft im Regal stehen sehen.

Und sonst so?

Je älter desto mehr wird Tee oder Kaffee getrunken. Veganes Essen halten 71 Prozent langfristig für wichtig. Und trotzdem essen 53 Prozent der Deutschen am liebsten Fleisch, Nudeln (38 Prozent) und Gemüse (20 Prozent.) Auch ein Trend: Das eigene Vesper mitnehmen, das machen 57 Prozent der Berufstätigen, Schüler oder Studenten. 90 Prozent der Deutschen würden einen Qualitätsstandard für Essen in Kitas und Schulen befürworten, 80 Prozent sind für eine steuerliche Begünstigung. Würde dann noch Ernährung als Schulfach eingeführt werden, was fast 90 Prozent der Deutschen wichtig finden, könnten all die Ernährungsthemen in Zukunft deutlich spannender werden. Zum kompletten Ernährungsreport geht es hier: http://www.bmel.de

Gesund ist wichtig – die Ehrlichkeit der Lebensmittel zählt trotz Fertiggerichten & Co. Denn es sind die Jungen, die Bio einkaufen und wissen wollen, was in den Gerichten, die sie zu sich nehmen, eigentlich drin ist. Bei Wräp & Co ist das auch kein Problem. Wir können euch jederzeit sagen und zeigen, was wir an ausgesuchten, besten Zutaten verwenden. Gesund ist besser! Mehr zu unseren Zutaten findet ihr hier in den Beiträgen in unserem Blog.